Schwestern deshalb, weil sich die Pflanzen in ihren Eigenschaften ergänzen.
Der Mais liefert den Bohnen die Rankhilfe, dafür liefern die Bohnen den notwendigen Stickstoff.
Der Kürbis der mit seinen Blättern den Boden bedeckt, hält den Boden feucht und nahezu unkrautfrei.
Die Anpflanzung der drei Schwestern erfolgte immer nach dem gleichen System.
Wer vorhat in seinem Garten einen Bereich mit den ‘drei Schwestern’ pflanzen, kann das machen, sobald die Gefahr des Frostes vorbei ist. Dafür sollte ein Platz gewählt werden, der direkten Sonnenschein für die meiste Zeit des Tages hat und an dem Wasser zum Wässern zugänglich ist. Sie können den Plan benutzen, der unten vorgeschlagen wird ,oder andere ausprobieren.
Den Boden vorbereiten.
Zuerst den Boden umgraben und harken. Zunächst ein Beet, ungefähr 30cm hoch und zwischen 45 und 90cm Durchmesser, errichten. In einem trockenen Bereich, die Oberseite des Beetes flachdrücken und einen Rand bilden, um das Wasser am Ablaufen zu hindern. Die Zahl Beete, die gemacht werden, hängt von der Größe der Anbaufläche ab. Die Beete sollten 90 bis 120 cm Abstand in allen Richtungen untereinander haben..
Mais pflanzen:
Vier bis sieben Maissamen ( pro Beet ) über Nacht tränken und sie ungefähr 15cm auseinander in der Mitte jedes Beetes pflanzen.(Werden später auf drei oder vier Sämlinge ausgedünnt).
Wer es ganz tradionell machen will, kann im Zentrum des Beetes einen Fisch in der Größe einer Forelle vergraben. Und er sollte nicht vergessen die vier Winde zu ehren und dazu die Körner nach den vier Himmelsrichtungen ausrichten.
Bohnen und Kürbis pflanzen:
Nach einer Woche oder zwei wenn der Mais mindestens 10cm hoch ist, sechs Bohnensamen über Nacht einweichen und in einem Kreis ungefähr 15 cm entfernt vom Mais pflanzen. (Werden später auf drei oder vier Bohnenpflanzen ausgedünnt.), ungefähr zur gleichen Zeit, vier Kürbispflanzen oder Kürbissamen nahe bei dem Beet, ungefähr 30cm entfernt pflanzen (später auf 1 Pflanze reduzieren). Bei einer größeren Fläche mit mehreren Beeten, kann der Kürbis auch auf einem eigenen Beet (30cm Durchmesser) zwischen jedem Mais- und Bohnenbeet gepflanzt werden.
stellen die Pflanzen dar)
![]() gepflanzt werden |
![]() nach dem Ausdünnen |
Überliefert ist in diesem Zusammenhang noch folgendes: Man sollte nicht vergessen Mutter Erde, für das was man erntet, ein Geschenk zu machen. Was das sein kann, mag jeder für sich selbst entscheiden. Wichtig für künftige Ernten ist auch, dass man die Dinge die man erntet auch verwertet. Wer Nahrungsmittel, die Mutter Erde hat wachsen lassen, nicht ehrt, der wird mit Missernten bestraft.
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Cherokee Trail of Tears (Stangenbohne) Die Bohne hat einen glänzenden schwarzen Samen. Die Pflanze blüht lila und die Schoten sind zunächst ebenfalls lila ( beim Kochen werden sie grün). Die frischen Bohnen haben ein reales Bohnenaroma, das moderne Bohnenzüchtungen oft vermissen lassen. Sie ist gegen jede mögliche Insektbeschädigung sehr beständig und hat keine Krankheitprobleme. Sie eignet sich jung gut als Brechbohne und ergibt reif geerntet auch eine gute Suppenbohne. Diese alte Sorte wurde von den Cherokee Stämmen mit in die ‘neue Heimat’ gerettet, auf dem Zwangsmarsch von Smokie Mountains (Beginn Oktober 1838) zu den Reservaten in Oklahoma (26.März1839). Einem Marsch, der 4000 Gräber, viel Leid und Tränen hinterlies. Es war der Marsch auf dem sie weinten, oder auf englisch: “Trail of Tears”. |
http://www.nativetech.org/cornhusk/threesisters.html



